Breitenbohl II

Breitenbohl II unter ökologischen Aspekten

Zum Neubaugebiet Breitenbohl II in Holzelfingen haben wir Aussagen aus den örtlichen Bauvorschriften und dem Umweltbericht unter ökologischen Aspekten zusammengetragen. 20 neue Wohnbauplätze sind vorgesehen.

„Flächeninanspruchnahme: Neuversiegelung ca. 10.840 m² und sonstige Flächen 7.745 m².“ „In Folge der Neuversiegelung ist mit einer Reduzierung der Grundwasserneubildungsrate zu rechnen.“ „Das unbelastete Niederschlagswasser der Dachflächen ist auf den Baugrundstücken in ausreichend dimensionierten Mulden zu versickern.“

Das Gebiet ist „über den öffentlichen Personen-Nahverkehr nicht ausreichend versorgt“. „Kurze Fußweg-Verbindungen zu Einkaufs- und sonstigen Versorgungseinrichtungen sind ebenfalls nicht gegeben.“ “Die Situation erfordert einen starken PKW-Besatz.“ Folglich „sind für jede Wohnung zwei geeignete Stellplätze herzustellen“. „Dabei sind Zufahrtsflächen vor Garagen nicht anzurechnen.“

„Zur Minderung der erheblichen Beeinträchtigung durch den von der K6711 ausgehenden Lärm wird entlang der nördlichen Baugebietsgrenze ein 15 m breiter und 3,5 m hoher Erdwall aufgeschüttet.“ Weitere passive Lärmschutzmaßnahmen sind vorzusehen.

Durch die Ausweisung als Baugebiet kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Landschaftsbilds.“

Kompensationsmaßnahmen außerhalb des Baugebiets: Oberbodenauftrag auf Holzelfinger Ackerfläche (2.610 m²), Entwicklung von Magerwiesen am Göllesberg (6.565 m²) und Entwicklung von Saumbiotopen im Fasengarten (17.765 m²).

„Die Überwachung der Umsetzung sowie der dauerhaften Funktionsfähigkeit der vorgesehen Maßnahmen ist Aufgabe der Gemeinde.“